Frau mit Laborkittel

Mobile Lösung für die Labor Infrastruktur

Das mobile Testlabor von Waldner ist ein schlüsselfertiges, in sich geschlossenes System, das nur Strom, Wasserversorgung und einen Platz zum Aufstellen benötigt. Auch wenn der Fokus derzeit auf SARS-CoV-2 Tests liegt, handelt es sich bei dem System um ein voll funktionsfähiges mikrobiologisches (virologisch, bakteriologisch) und diagnostisches Labor auf kleinstem Raum, für z.B. gentechnische Identifizierungen und Untersuchungen, molekularbiologische Identifikationstests, sowie viele anderen Diagnostikmethoden.

Das Labor ist vollständig mit der notwendigen Infrastruktur und automatisierten Hightech-Diagnosewerkzeugen ausgestattet. Unsere Lösung basiert auf einer Standardlaborausstattung, die ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielt, die Abhängigkeit von teurem herstellerspezifischem Verbrauchsmaterial wird somit reduziert. Waldner kann den Einsatz von geschulten Labortechnikern durch Trainings vor Ort unterstützen.

 

Ein schnell zu installierendes, effizientes und nachhaltiges Labor gemäß den Richtlinien der WHO / CDC für den SARS-CoV-2-Test. Idealerweise zur Ergänzung eines Krankenhauses (z.B. auf dem Krankenhaus-Parkplatz) mit Einbindung in dessen Abfallmanagement, aber genauso für beliebige andere Standorte realisierbar.

Das Konzept

Mobil

Mobiles und flexibles Modullabor entsprechend der internationalen Vorgaben bezüglich SARS-CoV-2 Tests. Auf Wunsch auch entsprechend lokaler Vorgaben der Gesundheitsbehörden.

Einfache Installation

Minimale Anforderungen an den Standort: Ebene Fläche oder Bodenplatte, Anschlussmöglichkeiten für Strom und (Ab-)Wasser. Idealer Standort: Krankenhausparkplatz.

Plug and Play

Sofortige Inbetriebnahme möglich durch Plug-In Lösungen für Elektrizität, (Ab-)Wasser und Datenverbindung.

Komplett ausgestattet

Einschließlich aller erforderlichen Geräte für die Analytik (rRT-PCR). Ausreichende Kühl- und Tiefkühlkapazität für die Zwischenlagerung von Proben.

Skalierbar

Skalierbares Konzept für verschiedene Pathogene. Die Grundkonstellation aus zwei Containermodulen bietet eine Kapazität von bis zu 4.000 SARS-CoV-2-Tests in 24h und kann beliebig erweitert werden.

Nachhaltigkeit

Kann später für andere Tests (z.B. Tuberkulose, Doping-Tests, Masern, Grippe, SARS) verwendet werden, ermöglicht die Durchführung der meisten molekularbiologischen Identifikationstests.

Sicherheit

Grafik: Planen, gestalten, realisieren

Prozessbeschreibung

Aufgrund des hohen Proben- und Materialaufkommens im mobilen SARS-CoV-2-Diagnostiklabor wird für die Proben- und Materiallogistik ein zentraler, vorgelagerter Bereich zur Sammlung und Zwischenlagerung genutzt. Erst danach gelangen die Proben über eine Schleuse in die Vorbereitung (Extraktion), wo sie unter BSL-2-Sicherheitskriterien geöffnet und für die eigentliche Analyse vorbereitet werden. Danach stehen in der Diagnostikabteilung maximal vier rRT-PCR-Geräte mit einer Testkapazität von jeweils ca. 45 Tests pro Stunde zur Verfügung. So wird eine hohe Testkapazität auf kleinstem Raum erreicht.


Maße: 6 m x 6 m x 3 m
Gewicht: ca. 8 t
(für insgesamt 2 Container)

„We need to significantly ramp up not only the number of tests, but the capacity to perform them.“

Dr. Anthony Fauci, director of the National Institute of Allergy and Infectious Diseases of the United States

Testlabor Seecontainer

FAQ

Ist ein energieautarkes Betreiben möglich?

Optional ist die Ausstattung mit Diesel-Generator oder Solarzellen und einem Stromspeicher verfügbar.

Kann das Labor vernetzt werden?

Das Labor verfügt über ein internes LAN Datennetzwerk.

Kann das Labor über unbefestigte Straßen transportiert werden?

Ja, die Konstruktion ist robust und für den mobilen Einsatz konzipiert.

Ist eine Klimaanlage vorhanden?

Ja, für Heizen und Kühlen (keine Regulierung der Luftfeuchtigkeit).

Verfügt das Labor über ein internes Dekontaminationssystem?

Ein internes Dekontaminationssystem ist für ein BSL-2-Labor nicht vorgesehen. Es werden die üblichen Oberflächendesinfektionsmethoden verwendet. Andere Dekontaminationssysteme, z.B. Begasung, sind nur für BSL-3 erforderlich.

Verfügt der Container über eine Trittstufe oder eine erhöhte Plattform zum Schutz vor Witterungseinflüssen?

Der Container ist leicht erhöht aufgebaut, so dass eine natürliche Trittstufe entsteht. Er hat auch ein Vordach. Er ist daher gegen übliche Witterungseinflüsse geschützt.

Wie sieht es mit einem Feuerlöschsystem für das Container-Labor aus?

Der Container verfügt nicht über ein eigenes Feueralarm- oder Feuerlöschsystem. Der Brandschutz ist von Land zu Land sehr unterschiedlich und kann nicht allgemein geplant werden. Platz und Halterungen für Feuerlöscher sind im Container vorgesehen. Feuerlöscheinheiten können nach örtlichen Richtlinien spezifiziert werden und sind optional.

Welche Sicherheitsmaßnahmen sollten vom technischen Personal getroffen werden?

Die empfohlene persönliche Schutzausrüstung besteht aus einer Schutzbrille, einem flüssigkeitsdichten, langärmeligen Laborkittel mit dichten Manschetten, Schutzhandschuhen, Atemmaske/Maske (N95) und Laborschuhen.

Wie erfolgt die Behandlung von kontaminiertem Material?

Kontaminiertes Material wird im Container / Labor in spezielle Abfallsäcke verpackt. Diese Abfallbeutel werden entweder im Labor in einem optionalen Autoklav oder in einer nahe gelegenen Infrastruktur (z.B. Krankenhaus) inaktiviert. Auch ein externes Entsorgungsunternehmen kann diese Beutel übernehmen und entsprechend behandeln.

Welche Art von Zertifizierung hat dieses Labor?

Dieses diagnostische Labor hat keine spezielle Zertifizierung. Eine Akkreditierung muss immer durch den jeweiligen Betreiber entsprechend der nationalen Vorgabenveranlasst werden. Waldner hat das Containerlabor als BSL-2-Labor konzipiert. Alle technischen Anforderungen werden berücksichtigt. Darüber hinaus werden die Empfehlungen der WHO, des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin und die Regeln der deutschen TRBA 100 (Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe) berücksichtigt. Dies sind die Voraussetzungen für eine eventuell nötige nationale Zertifizierung/Akkreditierung.

Welche Art von Testgeräten und Ausrüstung wird verwendet?

Bitte beachten Sie die beigefügte Ausrüstungsliste und die Zeichnung. Marken und effektive Modelle können sich je nach weltweiter Verfügbarkeit ändern.

Welche Art von Testkits können Sie zur Verfügung stellen?

RNA-Extraktions- und QPCR-Kits

Sind Geräte und Tests von der WHO validiert?

Ja.

Gibt es Schulungsmöglichkeiten sowohl für das Laborpersonal, das klinische Personal und alle, die im Team arbeiten werden?

Eine Schulung kann für alle festgelegten Personen arrangiert werden, damit diese die Tests unter Verwendung der angebotenen Systeme durchführen können.

Wenn es nach der Übergabe technische Probleme gibt, wer wird uns helfen, diese zu beheben?

Unser technisches Team wird aus der Ferne Unterstützung leisten. Wo möglich, könnten wir auch unseren Servicepartner vor Ort einschalten.

Können Sie unsere Techniker für die Wartung ausbilden?

Wir können sie für die Fehlersuche, Wartung und Standard-Reparatur ausbilden.

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